Zur Geschichte und Philosophie

Die chefärztlich geleiteten Facharztambulanz der MKG-Klinik des KBR wurde 2013 von Dr.Dr.Köper übernommen und 2014 in die MKG-Praxis am MVZ Bremerhaven-Reinkeinheide überführt. Durch die Anbindung eines neuen Ärztehauses mit ärztlichen Kooperationen wird die Attraktivität des Gesamtstandortes als medizinisches Oberzentrum für Bremerhaven und den Landkreis weiter gesteigert: neue Versorgungsformen wie die ambulante spezialärztliche Versorgung sind hier bereits umgesetzt. Für Sie als Patient ändert sich nichts: Sie suchen die Praxis im Ärztehaus auf und dort wird zusammen mit Ihnen Ihr Therapiekonzept erarbeitet, gleich, ob ambulant oder stationär behandelt werden muss.

Behandlungskonzept – von der Zahnchirurgie bis zur mikrochirurgischen Rekonstruktion

Das chirurgische Behandlungskonzept unserer Ärzte-Gemeinschaft umfasst die Zahnärztliche Chirurgie (verlagerte Weisheitszähne und Wurzelspitzenresektionen), Implantatchirurgie (Einpflanzen künstlicher Zahnwurzeln), die Entfernung von Gesichtstumoren und Wiederherstellungskorrekturen am Gesicht bis hin zu plastisch-ästhetischen Operationen des Gesichtes. Spezialgebiete wie die Knochenaufbauten für implantatgetragenen Zahnersatz oder komplexe Rekonstruktionen nach Tumoroperationen unter Anwendung moderner mikrochirurgischer Techniken werden von unseren Experten auf hohem fachlichem Niveau angeboten. Hierbei kommt nicht nur die fundierte Ausbildung unserer Ärzte zum Tragen, sondern auch ihre Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung und beruflicher Fortentwicklung

Ambulant und stationär  -  gelebte integrierte Patientenversorgung

Die neue Praxis im Ärztehaus (ab Mai 2013) wird eine großzügige räumliche und technische Ausstattung erhalten, die zusätzlich durch strategische Kooperationen mit dem KBR ergänzt wird. Damit sind wie die MKG-Praxis in Bremerhaven und umzu, die fachärztliche Begleitung und Behandlung „aus einer Hand“ anbieten kann. Wir führen unsere Patienten durch den gesamten Behandlungsablauf: Von der Erstberatung über die gegebenenfalls notwendigen stationären Behandlungsmaßnahmen bis hin zur Nachkontrolle.

Unser Konzept der „integrierten Patientenversorgung“ ist auch der Leitgedanke für die Wahl des Versorgungskonzeptes am Klinikum Bremerhaven. Herr Dr. Dr. Köper hat diese Zusammenarbeit in Bremen über 30 Jahre mit dem Evangelischen Diakoniekrankenhaus (Diako) erprobt und seit 2001 auch mit  dem Klinikum Bremen-Nord (KBN) erfolgreich umgesetzt. 1982 hat er seine Facharztpraxis für MKG-Chirurgie am Diako mit Kooperation für stationäre Versorgung von Patienten in der HNO-Klinik des Diako gegründet. Für Dr. Köper und dem damaligen Chefarzt der HNO-Klinik am Diako, Prof. Dr. Karsten Ritter, eine Neuheit mit bundesweitem Modellcharakter. 1993 kam ein weiterer Standort in Bremen-Vegesack hinzu, der 2001 in das Klinikum Bremen-Nord eingeliedert wurde,  2008 wurde eine dritter Standort in der Sternklinik in der Bremer Innenstadt eröffnet.

Diese große Erfahrung in der Kooperation Krankenhaus und Praxis haben die Geschäftsführung des KBR auch im 2. Halbjahr 2012 bewogen, Herrn Dr. Köper mit dem Aufbau der MKG-Praxis im neuen Ärztehaus und der Einbindung der Praxis in den Krankenhausbetrieb zu betrauen. Dr. Köper hat diese Aufgabe bereits am 26.11.2012 teilweise übernommen und wird dem Krankenhaus ab 01.01.2013 voll zur Verfügung stehen. Nach über 30jähriges Tätigkeit schied Dr. Köper aus der Bremer Gemeinschaftspraxis Mund.Kiefer.Gesicht.Bremen aus und hat seinen Vertragsarztsitz nach Bremerhaven verlegt. Nach umfangreichen Umbauten  konnten wir 2015 in unsere neuen Räume im 2.OG des Ärztehauses einziehen

 

Fachliche Kompetenz und soziales Engagement

Neben technisch hochprofessionellen Behandlungen zählt bei uns vor allem der Mensch. Unser Praxis-Credo umschreibt unser gemeinsames Ziel: Patienten mit Erkrankungen  von Mund-, Kiefer- und Gesicht (MKG) menschlich zugewandt auf hohem professionellen Niveau zu behandeln. Der Mensch im Mittelpunkt unserer ärztlichen Bemühungen!

Herr Dr. Dr. Lür Köper engagiert sich seit 1992 regelmäßig bis heute in verschiedenen Regionen Westafrikas und operiert in Zusammenarbeit mit der Organisation „MercyShips“ ehrenamtlich Patientinnen und Patienten mit Gesichtsfehlbildungen,  Gesichtstumoren und Narben. 2006 wurde er für seinen Einsatz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.