Plastisch-ästhetische Gesichtschirurgie

Es heißt, das Gesicht sei der Spiegel der Seele. Viele Menschen müssen unter dieser Wahrnehmung leiden. Denn wer nach einer Operation oder genetisch bedingt optisch von der Norm abweicht, hat es im Leben oft schwer. Hier bietet die plastische Chirurgie Abhilfe.

Der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg ist durch seine Ausbildung besonders befähigt, die ästhetischen Operationen am Gesicht auszuführen. Er kennt die Strukturen des Gesichtsschädels und der bedeckenden Weichteile.

Wiederherstellende Chirurgie (z.B. nach Tumorentfernungen), ästhetische Korrekturen und kosmetische Chirurgie gehen fließend ineinander über. Wir beraten Sie gern, welche Eingriffe wir noch zu Lasten der Krankenkasse durchführen können und bei welchen Operationen Sie (zumindest als Mitglied einer gesetzlichen Versicherung) selbst zahlungspflichtig sind. Vor allen zuzahlungspflichtigen Operationen erhalten Sie einen detailierten Kostenvoranschlag.

Das Stirnlift

Das Stirnlift glättet die Haut und hebt die Augenbrauen an. Auch dieser Eingriff hat in den vergangenen Jahren eine Neuerung erfahren. Heute verwenden wir eine Technik, bei der wir vor dem Vernähen unter der Haut abbaubare Widerhäkchen so am Knochen verankern, dass das Maß der Spannung feiner bestimmt werden kann und kaum Zug auf den Nähten lastet. Dies verbessert die Wundheilung deutlich und verhindert das Entstehen einer schlimmstenfalls breiten, unbehaarten Narbe in der Kopfhaut. Die Narbe hat bereits vier Wochen nach der Operation ihre alte Festigkeit wieder gewonnen. Die Häkchen hat der Körper nach etwa zwei Jahren komplett abgebaut.

Die übliche Schnittführung beim Stirnlift sollte übrigens bei Männern eher nicht angewendet werden, da sie hormonell bedingt im Laufe des Lebens immer mehr Kopfhaut zeigen. Hier reduzieren wir meistens die Stirnhaut direkt über den Augenbrauen im Verlauf einer kleinen Falte.

Die Oberlidplastik

Erschlaffte Oberlider, eventuell kombiniert mit einer genetisch bedingten massigen Lidkontur und herabgesunkenen Augenbrauen, lassen den vielzitierten Augenaufschlag undifferenziert, stereotyp und müde wirken. Soll eine Lidplastik durchgeführt werden, ist zunächst zu klären, ob die Lidhaut erschlafft ist (und nicht selten als leeres Hautläppchen auf den Wimpern aufliegt), ob das gesamte Lid zu massig erscheint (oft mit verstrichener Lidfalte) oder ob sich störende Buckel (häufig am Oberlid innen) bei ansonsten schlankem Oberlid vorwölben. Für alle diese Unregelmäßigkeiten wird der gleiche operative Zugangsweg gewählt. Doch werden Haut, Muskelgewebe und Fett in unterschiedlichem Maße reduziert.

Unterlidplastik

Erschlafft die Haut des Unterlids, so dass sich störende Fältchen bilden, muss lediglich etwas Haut und ggf. Muskelgewebe reduziert werden. Dies führen wir direkt unterhalb der Wimpern des Unterlids durch, so dass die Narbe in aller Regel nahezu unsichtbar wird. Sollte die Haut noch straff und elastisch sein und sich lediglich der so genannte Tränensack vorwölben, wählen wir den Zugang von der Innenseite des Unterlids, so dass keinerlei äußere Narben entstehen. Der Tränensack hat übrigens mit den Tränendrüsen, die sich im Oberlid befinden, nichts zu tun.

Unter- und Oberlidplastiken führen wir in der Regel in örtlicher Betäubung ambulant durch. Der Eingriff ist bis auf die Injektion der örtlichen Betäubung schmerzlos und dauert etwa eine bis eineinhalb Stunden

Profilverbessernde Operationen am Gesichtsskelett

Profilverbesserung am Gesicht ist in der Regel mit einem Eingriff am Schädel verbunden. Diese Eingriffe müssen stationär oder teilstationär erfolgen. Umstellungsoperationen der Kiefer bei Fehlbissen führen wir z.Zt. nicht durch und würden an benachbarte Kollegen verweisen.

Medikamentöse Hautverjüngung

Medikamentöse Gesichtshautverjüngungen mit Fillern oder Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin können ambulant vorgenommen werden. Wie alle Eingriffe der kosmetischen Chirurgie sind sie vom Leistungskatalog der Krankenkassen ausgenommen und in so weit selbst zu bezahlen. Klären Sie bitte im eigenen Interesse die Kostenübernahme durch Ihre (auch private) Krankenkasse ab. Aufwändigen Schriftwechsel mit Ihrer Krankenkasse können wir leider nicht leisten

Bitte zu beachten

Bei allen kosmetischen und anderen Eingriffen zu Ihren Lasten wickeln wir die Zahlung über eine Abrechnungsgesellschaft ab, die Ihnen auch die Möglichkeit der bequemen Ratenzahlung bietet. Hier bitten wir Sie um gesonderte Einwilligung. Für gesetzlich versicherte Patienten ist die Abrechnung von Selbstzahlerleistungen über Krankenversicherungskarte grundsätzlich ausgeschlossen. Sollte Ihre Krankenkasse bereit sein, die Kosten im Sonderfall zu übernehmen, ist dies an die Erstattungsregelung Ihrer Krankenkasse gebunden.